
Foto: Marianne Lother
Stefan Kleiber, geb. 1967 in Karlsruhe, lebt mit seiner Frau Peggy und den Töchtern Marie Sunny, Jule Moon und Emma Estrella in Weingarten (Baden). Nach dem Studium der Politik, Germanistik und Kommunikations- und Medienwissenschaft an der Universität Mannheim, das er 1996 als Magister Artium abschloss, bildete er sich 1997 zum Fachzeitschriftenredakteur bei Klett WBS in Stuttgart weiter. Ins Berufsleben startete Stefan Kleiber 1998 als Redakteur der Mitarbeiterzeitschrift der Karlsruher Versicherungen. Diese verantwortete er bis zur fusionsbedingten Einstellung im Jahr 2006, als sich KARLSRUHER und Württembergische Versicherung dazu entschlossen, gemeinsame Wege zu gehen. Seitdem arbeitet er in Stuttgart in der Marketing-Abteilung des verschmolzenen Unternehmens.
Erste journalistische Erfahrungen sammelte er ab 1995 als freier Mitarbeiter der Badischen Neuesten Nachrichten, diverser Stadtmagazine wie Willi (Bruchsal) und KUNO (Lübeck) sowie dem Musik-Fanzine TRUST (Augsburg). Er hatte dabei die Gelegenheit, von ihm hochgeschätzte Persönlichkeiten wie den Schriftsteller Harald Hurst oder Musikgrößen wie METALLICA, APOCALYPTICA oder Jimmy Carl Black, Ur- Mitglied von Frank Zappas „Mothers of Invention“, zu treffen und den Lesern näher zu bringen.
Als Musiker und Fan von Untergrund-Musik beschäftigte sich Stefan Kleiber intensiv mit den Fan-Magazinen der Subkultur und schrieb darüber auch seine Magisterarbeit, die 1997 vom Mainzer Dreieck–Verlag in dem Buch „Fanzines. Wissenschaftliche Betrachtungen zum Thema“ veröffentlicht wurde.
Sein literarisches Debüt gab er bereits 1996 mit der „Joe Starfuck-Story“ (Puffotter Platten–Verlag, Lübeck), einer bitterbösen Abrechnung mit dem Musik-Business. Ein Jahr später veröffentlichte der Puffotter Platten-Verlag „Was weiß ich“ – ein gemeinsames Werk mit Gedichten und Kurzgeschichten von Stefan Kleiber und Till Geiger. Nach einem Kurzauftritt im von Klaus Farin herausgegebenen Buch „Jugendkulturen zwischen Kommerz und Politik. Musik und Rebellion.“ (1998, Tilsner Verlag, Bad Tölz) widmete er sich in der Folgezeit in erster Linie seinem Beruf und seiner Familie, die ihm bis heute als wichtige Inspirationsquelle dienen.
Hatte er als Kopf der in den 90-er Jahren aktiven Punk-Band SIMUINASIWO schon immer versucht, in kurzen Texten, Themen auf den Punkt zu bringen, so schrieb er nun mit wachsender Begeisterung Gedichte, von denen „Zahn-Geometrie“ in der von Julius Graf von Hirschsprung herausgegebenen Gedichte-Anthologie „Jahrbuch für das neue Gedicht und Gesellschaft 2007“ (2006, Frankfurter Bibliothek, Frankfurt am Main) publiziert wurde. Seit 2006 ist der Autor im Gemeinderat seiner Heimatgemeinde Weingarten vertreten.
Ende 2009 erschienen 9 seiner Gedichte (Zurück im Leben, Das Los eines Langstrecken-Pendlers, Alles Geschmackssache, Du bist unser Glück, Ein ganz normaler Tag, Ein Hoch auf die Familiennester, Erlebnis Einkauf, Ein kleines Gedicht zum Abschied und Freiräume) in dem von Marco Ferst herausgegebenen Lyrikband "Waldwege", Dorante Edition, Engelsdorfer Verlag, Berlin.
Im Juni 2010 publizierte der Karlsruher Schimmelzweig Verlag seine Kurzgeschichte "Schlagen hilft" im "Karlsruher Lesebuch - Optimistische Geschichten aus dem Alltag".
Mit "Kinder-Theater" erschien nun im Februar 2011 ein Buch mit kurzen Geschichten und Gedichten. Edition Dorante, Engelsdorfer Verlag, Berlin.
Alles rund um dieses neue Buch erfahren Sie auf www.kinder-theater.biz